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۴ ǘ ۲۰۱۸


 

Freie Bhne fr die

                                      Islamische Republik Iran

auf der Buchmesse heißt Freispruch fr

                                               Unterdrckung!

Auch in diesem Jahr will das islamische Regime die Buchmesse dafr nutzen sich und seine menschenfeindliche Ideologie zu propagieren. Das ist aufgrund von Geschäftsinteresse und politischem Kalkl der Messe möglich.

Das Regime unterdrckt die freie Meinungsäußerung und die freie Presse. Es gibt keine Koalitions- und Versammlungsfreiheit. Seine Mittel sind diktatorisch: Terror, Gefängnis, Folter und Auspeitschung.

Erst im Mai wurde ein Lehrer zu 74 Peitschenhieben und 10 1/2 Jahren Haft verurteilt, nur weil er an einer Demonstration der LehrerInnen teilnahm. Auch uns droht das Regime mit Hinrichtung, falls wir in den Iran zurckkehren, weil auch wir in den letzten Jahren auf der Buchmesse ber das Regime aufgeklärt haben.

Selbst dem Iranischen Schriftstellerverband ist es verboten, Versammlungen zu organisieren.

Deshalb ist es der blanke Hohn, dass der Minister fr Kultur und islamische Fhrung in Frankfurt ungestört seine Zensurbotschaften verbreiten und sich die vom Regime auserwählten Verlage präsentieren drfen.

Dieser Schmusekurs fhrt nicht dazu, dass das Regime seinen Charakter verändert. Seit es besteht, zeigt es, dass es nur durch brutale Unterdrckung existieren kann. 1988 hat es innerhalb weniger Wochen tausende politische Gefangene umgebracht.

Im Interesse der islamisch-kapitalistischen Herrschenden werden Frauen ihrer ökonomischen und gesellschaftlichen Rechte beraubt und die Mehrheit der ArbeiterInnen, Arbeitslosen und Landbevölkerung wird zu einem Leben in Armut gezwungen.

Doch auch die brutale Repression hat den Widerstand nicht ertränkt. Seit Jahren gibt es ununterbrochen Streiks, in denen ArbeiterInnen versuchen ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Immer wieder gibt es Phasen großer Massenproteste. Zuletzt Anfang dieses Jahres, als berall im Land die Menschen massenhaft auf die Straße gingen. Die Demonstranten gingen entschlossen gegen die Organe staatlicher Unterdrckung, aber auch gegen Repräsentanten der Ausbeutung und ideologischen Propaganda vor. Sie zeigten, dass sie in Freiheit und ohne Armut leben wollen und dass sie verstanden haben, dass sie die Macht dazu nur im Kampf entwickeln können.

Wir fordern alle auf, sich unserem Protest gegen die Anwesenheit des Iranischen Regimes auf der Buchmesse anzuschließen und die Menschen in ihrem Kampf fr eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrckung zu untersttzen!

Iran-Komitee (Solidarität mit der Arbeiterkämpfe) - Frankfurt

4. Oktober 2018

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